NGO in Kenia: Genitalverstümmelung trotz Verbot verbreitet

In Kenia ist weibliche Genitalverstümmelung verboten. Dennoch sind in manchen Regionen über 90 Prozent der Mädchen und Frauen davon betroffen, berichtete Eve Merin, Geschäftsführerin der NGO "Enkakenya Sidai", die sich in der Massai-Region Kajiado für Frauen einsetzt. "Die Gesetze werden nur sehr unzureichend durchgesetzt", sagte Merin zur APA. Zudem gebe es kein entsprechendes Reporting-Instrument und die zuständigen staatlichen Stellen würden wegsehen.

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